Erfahrungsbericht zu einem 2. Teil der Innovationsworkshops

Erfahrungsbericht zu einem 2. Teil der Innovationsworkshops

Am 07. November 2016 fand bei der WALA Heilmittel GmbH der zweite Innovationsworkshop statt. Die drei Teams hatten bereits im ersten Workshop ihre Innovationsideen entwickelt und brachten ihre Prototypen zum zweiten Workshop mit, um weiter in Richtung Umsetzung zu denken. In der Zeit zwischen den beiden Workshops, der sogenannten „Testphase“, waren die 14 WALA-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr umtriebig gewesen. Sie hatten ihre Kolleginnen und Kollegen befragt, ob und warum sie ihren Prototyp nutzen würden. Die Art der Befragung stand den Teams frei und so waren wir sehr vom Engagement unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer angetan, als wir hörten, dass sogar eigene Fragebögen entwickelt und ausgewertet worden waren! Diese Infos wurden genutzt, um den Innovationsideen einem Realitätsscheck zu unterziehen und noch mal Feinheiten der Innovationsidee anzupassen. Die Teams hatten außerdem im Vorfeld je zwei Kolleginnen und Kollegen aus relevanten Abteilungen (z.B. Marketing, Einkauf, Entwicklung) eingeladen, die die Innovationsideen aus Umsetzungsperspektive bewerten sollten. Dazu wurden beispielsweise Rollenspiele gemacht. Das Feedback der Experten wurde genutzt, um den Prototypen nochmals zu verbessern. Dann wurden die Ideen mithilfe der Coaches zu Geschäftsmodellen ausgearbeitet, also Aspekte wie Alleinstellungsmerkmal, Verkaufskanäle und notwendige Ressourcen einbezogen. Das Geschäftsmodell mussten die Teams dann zum Schluss den beiden Projektleitern in einer überzeugenden Weise vorstellen. Dieses sogenannte „Pitching“ ist eine zentrale Methode beim Design Thinking und war eine Vorbereitung auf den Pitch, den die Teilnehmerinnen später vor Führungskräften halten sollten. Insgesamt war es ein gelungener zweiter Workshop. Bemerkenswert war vor allem die gute Teamarbeit an dem Tag gewesen – obwohl die Teams sehr gemischt waren, gab es kaum Konflikte und es herrschte stets gute Laune. Verblüfft waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass...
Erfahrungsbericht zu einem 1. Teil der Innovationsworkshops

Erfahrungsbericht zu einem 1. Teil der Innovationsworkshops

Am 29. und 30. Juni 2016 haben wir unseren ersten Innovationsworkshop mit 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des bio verlags durchgeführt. Dies war auch ein Test, ob die IMKoN-Methode, die wir gemeinsam mit unserem Methodenpartner Dark Horse in den letzten Monaten entwickelt haben, praxistauglich ist. Und ja, es hat super funktioniert und wie die Bilder unten zeigen, hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter viel Spaß und waren sehr produktiv. Als Vorbereitung auf den zweitägigen Workshop haben wir eine Online-Mitarbeiterbefragung durchgeführt, die als Grundlage der Teilnehmerselektion diente. Die ausgewählten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereiteten sich durch die Dokumentation ihrer Alltagsroutinen, sogenannten Cultural Probes, auf die beiden Tage vor. Durchgeführt wurde der Workshop von den drei erfahrenen Coaches von Dark Horse Daniela, Lisa und Laura. Die drei haben es geschafft, einen gelungenen Wechsel zwischen theoretischen Impulsen zum IMKoN-Ansatz und praktischen Anleitungen für Kreativitäts- und Brainstormingtechniken herzustellen. Letztere fanden in drei Kleingruppen statt, in denen gemeinsam an der sogenannten Design Challenge, also der Fragestellung des bio verlags, gearbeitet wurde. Hier wurde es dann sehr konkret: Neben der Erstellung einer Persona, eines Stellvertreters für die Zielgruppe, wurde jeweils ein physischer Prototyp entwickelt und gebastelt. Diese noch recht rudimentäre Idee zur Lösung der Design Challenge wurde dann am zweiten Tag einem ersten Nutzertest unterworfen und daraufhin noch mal verbessert. Dieser optimierte Prototyp stellt die Grundlage für die nächste Workshopphase dar. Die Teams werden in den nächsten zwei Monaten den Prototyp an ausgewählten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die nicht am Workshop teilgenommen haben, testen. Dazu wurde auch bereits ein Testplan erarbeitet, der beschreibt, wer und mit welchen Thesen befragt werden soll. Die Ergebnisse aus dieser Testphase sind dann wiederum...