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Konsumenten

KonsumentInnen sind Personen, die Güter und Dienstleistungen zur persönlichen Bedürfnisbefriedigung einsetzen und das im Privat- und Arbeitsleben. Konsumieren stellt einen komplexen, mehrstufigen Prozess dar, der von der Bedürfnisreflexion über Kauf, Ge- und Verbrauch bis zur Weitergabe oder Entsorgung von Gütern reicht. KonsumentInnen sammeln dabei vielfältige Erfahrungen und eignen sich dabei spezifische Kompetenzen an, die aus Unternehmenssicht von besonderem Interesse sind, insbesondere für das Innovationsmanagement.

 

Mitarbeiter

MitarbeiterInnen sind Beschäftigte eines Unternehmens. Sie sind ExpertInnen ihres konkreten Arbeitsbereichs und kennen die Produkte und Dienstleistungen ihres Unternehmens ganz genau. Ihre Erfahrungen und Ideen sind für Unternehmen unersetzbar. Unternehmen wenden unterschiedliche Methoden und Instrumente an, um die Ideen der MitarbeiterInnen besser aufnehmen und nutzen zu können. MitarbeiterInnen sind auch immer als KonsumentInnen aktiv. Bislang werden diese privaten, konsumbezogenen Kompetenzen von Unternehmen am Arbeitsplatz kaum berücksichtigt.

Nachhaltigkeitsinnovationen

Sowohl Unternehmen als auch KonsumentenInnen sind auf Nachhaltigkeitsinnovationen angewiesen, wollen sie ein ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltiges Wirtschaften praktizieren. Unter Nachhaltigkeitsinnovation verstehen wir in Anlehnung an Fichter (2005) die Entwicklung und Durchsetzung neuartiger Problemlösungen, die zum Erhalt kritischer Naturgüter und zu global und langfristig übertragbaren Wirtschafts- und Konsumstilen und –niveaus beitragen.

„IMKoN – Integration von Mitarbeitern als Konsumenten in Nachhaltigkeitsinnovationsprozesse“
ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes, inter- und transdisziplinäres Forschungsverbundprojekt.

Die Verbundleitung liegt bei der Technischen Universität Berlin am Fachgebiet Arbeitslehre/ Ökonomie und Nachhaltiger Konsum. Forschungsverbundpartner sind das Zentrum für Technik und Gesellschaft (ZTG) der TU Berlin und die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft. Zum Gesamtverbund gehören zudem acht Praxispartner.

Grundlegende Forschungsfrage des Projekts ist es, ob und wenn ja, unter welchen Bedingungen die Integration von Mitarbeitern als Konsumenten dazu beitragen kann, dass offene Innovationsprozesse effizient und entstehende Innovationen bedürfnisgerecht(er) und nachhaltig(er) sind.

 

Nachhaltigkeitsinnovationen stellen eine zentrale Grundlage dar, damit global und langfristig tragfähiges Wirtschaften möglich ist. Die Zahl erfolgreicher Nachhaltigkeitsinnovationen ist jedoch bislang begrenzt. Ein wichtiger Faktor für kreative und innovative Ideen sind engagierte MitarbeiterInnen.

Die Integration von Mitarbeitern in ihrer Rolle als private Konsumenten in offene Innovationsprozesse stellt einen neuen, Erfolg versprechenden Weg dar, die Anzahl und Qualität von Nachhaltigkeitsinnovationen zu steigern.

Genauere Informationen zu den Zielen und dem Hintergrund des Projektes finden Sie hier.

Hier können Sie den Projekt-Flyer als PDF runterladen.

 

 

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